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HÄTTEN SIE ES GEWUSST?

UI & UX - Eine Verbindung fürs Leben

UI-Design: So sieht etwas aus

Auf den Punkt: Das User-Interface-Design beschäftigt sich mit der Gestaltung der Oberfläche (dem Interface) einer App, einer Website oder deinem Lieblingsprogramm für Tabellen-Kalkulationen.

Ein UI-Designer wird häufig mit Navigations-Leisten, Sidebars, Pagina, Icons und Eingabe-Feldern zu tun haben. Er kümmert sich um die Fassade des Hauses, welche Fenster genutzt werden, wie die Türen aussehen und welcher Fußboden verlegt werden soll.

Form follows Function

Dabei ist UI-Design nicht so zu verstehen, dass es dazu dient, eine Oberfläche „schön“ zu machen. „Form Follows Function“ ist die Devise: Ein Interface wird schön durch gelungene Benutzbarkeit. Dass sich UI-Design somit rudimentär mit der Usability beziehungsweise der Software-Ergonomie beschäftig, ist nur logisch. Ästhetik bringt nichts, wenn das Interface nicht gut zu bedienen ist.

Kurzum: Wie „sieht“ etwas aus.

UX-Design: So fühlt sich etwas an

Das Anwendererlebnis ist eher strategisch ausgelegt. Wie fühlt ich die Website, das Produkt oder die App bei der Nutzung an? Das Anwendererlebnis hat somit auch einen Bezug zur Informations-Architektur – also wie Informationen beispielsweise auf einer Website, dargestellt werden können. Anwendungen, die über eine „intuitive“ Bedienung verfügen, weisen automatisch ein gutes Anwendererlebnis auf – der Nutzer fühlt sich einfach wohl während er das Interface nutzt.

Auf dieser Ebene wird entschieden, ob es sich um ein Hochhaus oder eine Mietwohnug handelt. Ist das innere aufgeräumt, handelt es sich um eine Glas- oder eine Stahl-Beton-Konstruktion, die im Foyer mit einem Springbrunnen einen WOW-Effekt auslösen soll?

Das Anwendererlebnis ist also die Summe von UI-Design, Informations-Architektur, der Nutzung von Heuristiken und von guter Usability. Je besser die einzelnen Teile umgesetzt wurden, desto höher ist das gesamte Anwendererlebnis.

Kurzum: Wie „fühlt“ sich etwas an.